
Kronen Zeitung
DRITTER SIEG IN FOLGE
Der GAK-Erfolgslauf reißt auch gegen BW Linz nicht
Die Erfolgsserie des GAK reißt auch gegen Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz nicht. Die Grazer gewinnen zu Hause 2:1 und finden sich nun auf Platz zwei des unteren Playoffs wieder – nur einen Punkt hinter der SV Ried.
Dem GAK ist am Samstag ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gelungen. Die Grazer feierten gegen den FC Blau-Weiß Linz durch Tore von Alexander Hofleitner (40./Elfmeter) und Ramiz Harakate (79.) beziehungsweise Ronivaldo (62.) einen 2:1-Heimsieg und liegen damit als neuer Zweiter der Qualifikationsgruppe schon neun Punkte vor dem Schlusslicht aus Oberösterreich. Den Linzern fehlen vier Zähler auf den Vorletzten WAC.
Dritter Sieg in Folge
Während Blau-Weiß nur einen vollen Erfolg aus den vergangenen sechs Runden einfuhr, fixierte der GAK den dritten Sieg en suite – der sich schon früh abzeichnete. Die Gastgeber übernahmen gegen tiefstehende Gegner von Beginn an das Kommando und wurden erstmals bei Kopfbällen von Hofleitner (15.) und Mathias Olesen (21.) knapp neben das Tor gefährlich.
Verdiente Führung für den GAK
Die verdiente Führung für den GAK fiel wenige Minuten vor der Pause, allerdings auf glückliche Weise. Der Linzer Alem Pasic stolperte beim Versuch, eine Flanke von Harakate zu verteidigen, und bekam den Ball an den Arm. Schiedsrichter Markus Hameter entschied nach Begutachtung der VAR-Bilder auf Strafstoß, Hofleitner verwandelte sicher.
Blau-Weiß nach dem Seitenwechsel offensiver
Blau-Weiß-Coach Michael Köllner brachte zur Pause Ronivaldo und Simon Pirkl, seine Mannschaft wurde deutlich offensiver und kam durch eine Co-Produktion der beiden „Joker“ zum Ausgleich. Pirkl stangelte zur Mitte, Ronivaldo war aus kurzer Distanz in Goalgetter-Manier zur Stelle.
Danach entwickelte sich eine offene Partie mit Strafraumszenen auf beiden Seiten, der Lucky Punch glückte den Hausherren. Harakate zog vom Sechzehner ab, sein Schuss wurde von Manuel Maranda unhaltbar für Blau-Weiß-Goalie Nico Mantl abgefälscht. Der Siegestorschütze sah in der Folge für provokantes Jubeln vor dem Gästesektor die Gelbe Karte und regte sich danach dermaßen auf, dass er nur knapp an Gelb-Rot vorbeischrammte.
Bundesliga (25. Runde) – Qualifikationsgruppe (3. Runde):
GAK – FC Blau Weiß Linz 2:1 (1:0).
Graz, Merkur Arena, SR Hameter
Tore: 1:0 (40.) Hofleitner (Hand-Elfmeter) 1:1 (62.) Ronivaldo 2:1 (79.) Harakate
GAK: Stolz – Owusu, Pines, Vraa – Italiano (88. Kreuzriegler), Schriebl (61. Koch), Olesen, Lichtenberger (72. Satin), Klassen (88. Frieser) – Harakate, Hofleitner (72. Grosse)
Blau-Weiß: Mantl – Pasic, Maranda, Varesi-Strauss – Reiter, Briedl, Cvetko (46. Ronivaldo), Bumberger (46. Pirkl) – S. Seidl (73. Fofana), Weissman, Maier (83. Joao Luiz)
Gelbe Karten: Hofleitner, Harakate bzw. Weissman, Pasic
Die Stimmen:
Ferdinand Feldhofer (GAK-Trainer): „Ich bin sehr erleichtert, auch ein bisschen ausgelaugt. Das Spiel hat sehr viel Substanz gekostet, weil nicht alles so leicht von der Hand gegangen ist wie gewünscht. Das Spiel hatte etwas mehr Bedeutung als die anderen zuvor, aber im Playoff kann alles schnell wieder anders sein. Ich werde mit Harakate über seinen Torjubel reden. So etwas braucht er sich nicht leisten, das taugt mir gar nicht, das hat er auch nicht notwendig. Wir wollen das jetzt fertig machen, bis der Abstieg rein rechnerisch nicht mehr möglich ist, aber heute war ein größerer Schritt als in den Spielen zuvor.“
Michael Köllner (Blau-Weiß-Linz-Trainer): „Es war im Vorhinein klar, dass es für uns im Abstiegskampf ein hartes Rennen wird. Wir haben es leider verpasst, das 2:1 zu machen, dann bekommen wir das Tor aus einem abgefälschten Schuss. Wir hätten kaltschnäuziger auftreten müssen. Wir werden Siege brauchen, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir das auch schaffen werden.“
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Bild: APA/ERWIN SCHERIAU












